DER FORGGENSEE

Der Forggensee im Allgäu ist flächenmäßig der größte Stausee Deutschlands. Wegen Reparaturarbeiten am Staudamm wurde der See 2014 wesentlich weiter abgelassen wurde als sonst im Winter.
Zu sehen sind auf den Bildern unten beispielsweise die Wasserreste des Sees, der schneebezuckerte Säuling und das Schloss Neuschwanstein am Fuß des Tegelbergs.  Der Lech, der am Grund des Forggensees fließt, ist normalerweise  nicht zu sehen.
Der Seegrund ist teils lehmig oder besteht aus Kies und die Baumstümpfe, die mit einer kalkigen Schicht überzogen sind liegen normalerweise unter Wasser. Sie sind mit einer kalkigen Schicht überzogen.
Die Baumstümpfe zeigen die Lage der alten Römerstraße Via Claudia Augusta. Sie verband schon zur Römerzeit Trient mit Augsburg.
Wesentlich tiefer als bei Füssen ist das Wasser im nördlichen Teil des Forggensees. Die Ufer sind steiler, denn hier durchbrach der Lech einst die Illasbergschlucht, eine Flyschschwelle aus weichem Sandstein, wie sie in und nördlich der Allgäuer Alpen verläuft.
Das Kraftwerk wurde Anfang der 1950er-Jahre gebaut, eine Zeit, in der viele Stauseen entstanden. Der See dient der Wasserregulierung nach der Schneeschmelze oder bei Hochwasser und der Stromerzeugung.